Warnung oder fataler Fehler bei der E-Rechnung?

Die Bezeichnungen „Fatal“, „Error“, „Warning“ und „Information“ können in Schematron-Regeln, Validator-Konfigurationen oder Prüfberichten vorkommen. Welche Stufen angezeigt werden und wann eine Prüfung als bestanden gilt, hängt vom verwendeten Prüfprofil ab.

Fatal oder Error

Ein fataler Fehler beziehungsweise eine als Fehler bewertete Regelverletzung führt üblicherweise dazu, dass die Prüfung nicht bestanden wird. Die Datei sollte vor der Übermittlung korrigiert und erneut validiert werden.

Warning

Eine Warnung weist auf eine auffällige oder nicht empfohlene Struktur hin. Sie kann je nach Prüfprofil die formale Annahme nicht verhindern. Trotzdem sollte sie fachlich geprüft werden, weil der Empfänger, ein anderes Prüfprofil oder eine spätere Regelversion strenger reagieren kann.

Warum können Validatoren abweichen?

Validator-Konfigurationen können Schweregrade einzelner Regeln anpassen. Außerdem können XRechnung, Peppol, ein Empfängerprofil und eine Plattform zusätzliche Prüfungen anwenden. Vergleichen Sie deshalb immer Prüfstand, Profil und Versionsdatum.

Empfohlene Reihenfolge

  1. XML- und Schemafehler beheben.
  2. Fatale Regeln nach fachlichen Abhängigkeiten sortieren.
  3. Datei neu erzeugen und erneut prüfen.
  4. Warnungen einzeln bewerten und dokumentieren.

Nicht nur den Schweregrad ändern

Eine Regelverletzung wird nicht behoben, indem eine Meldung ausgeblendet oder in der eigenen Software niedriger eingestuft wird. Entscheidend ist, ob die erzeugte Rechnung dem tatsächlich benötigten Standard und Geschäftsvorfall entspricht.

Quellen und geprüfter Stand

Diese Übersicht wurde am 30.07.2026 anhand der folgenden offiziellen Quellen geprüft:

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