XML- und Schemafehler ohne stabilen Fehlercode

Nicht jede ungültige E-Rechnung erreicht überhaupt die Prüfung der bekannten BR-, UBL-, CII- oder Peppol-Regeln.

Drei typische Prüfphasen

  1. XML-Parser: Prüft, ob die Datei syntaktisch wohlgeformt ist.
  2. XSD-Schema: Prüft Elemente, Attribute, Reihenfolge und Datentypen der XML-Syntax.
  3. Schematron- und Geschäftsregeln: Prüft fachliche Anforderungen und Abhängigkeiten.

Häufige Parserfehler

  • nicht geschlossene oder falsch verschachtelte Tags,
  • ungültige Sonderzeichen oder Zeichenkodierung,
  • mehrere Wurzelelemente,
  • beschädigte oder unvollständige Datei.

Häufige Schemafehler

  • falsches Wurzelelement oder falscher Namespace,
  • Element an einer nicht erlaubten Position,
  • unbekanntes Element oder Attribut,
  • ungültiges Datum, Zahlenformat oder Codeformat,
  • falsche UBL- beziehungsweise CII-Version.

Welche Angaben helfen?

Sichern Sie den vollständigen Meldungstext, Zeile und Spalte, den XML-Pfad, das Wurzelelement, den Namespace, die Softwareversion und den Validatorstand. Diese Angaben sind oft wichtiger als eine softwareeigene Fehlernummer.

Nicht blind in XML reparieren

Bei automatisch erzeugten Rechnungen sollte der Export in der Rechnungssoftware korrigiert werden. Eine manuell geänderte XML-Datei kann beim nächsten Export wieder fehlerhaft sein und bei Signaturen oder eingebetteten Dokumenten zusätzliche Probleme verursachen.

Datenschutz

Rechnungsdateien enthalten regelmäßig personenbezogene, steuerliche und finanzielle Informationen. Nutzen Sie für Support und Prüfung nur vertrauenswürdige, vertraglich geklärte Übertragungswege.

Quellen und geprüfter Stand

Diese Übersicht wurde am 30.07.2026 anhand der folgenden offiziellen Quellen geprüft:

Hinweis: Diese Seite bietet technische Orientierung und ersetzt keine steuerliche oder rechtliche Beratung.